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Schlagwort: Zukunft

Missverständnis Minimalismus

Zwischen Schimpfwort und Hype

Lange Zeit wurde der Begriff „Minimalismus“ eher spöttisch verwendet, kennzeichnete er doch euphemistisch und durchaus herablassend das, was als zweckmäßig, kahl, trist, ungemütlich, unpersönlich, nüchtern oder ideenlos galt. Die Minimal Art der 60er Jahre konnte kaum als positives Gegenargument herhalten. Klimakrise, Digitalisierung und Reizüberflutung führten allerdings nach und nach dazu, im Leeren von Zeitplänen, Räumen und Gedanken wieder etwas Erstrebenswertes zu sehen. Blogs unterschiedlichster Qualität und Bücher zu diesem Thema schossen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden. „Weniger ist mehr“ war auf einmal ein zuweilen leidenschaftlich verfochtenes Glaubensbekenntnis, das sich gern philosophisch überlegen wähnte und sich nicht scheute, selbstgerechte Überzeugungsarbeit leisten zu wollen. Nicht zuletzt wurde der Trend zu einer erfolgreichen Marktlücke. Bei genauerem Hinsehen jedoch stellt sich heraus, dass der Sinn den Hype nicht überlebt hat und unter dem Sammelwort unterschiedlichste Ansätze wahl- und geistlos durcheinander gewürfelt wurden.

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Zukunft der Wirtschaft: vom japanischen Handwerk lernen

Japan ist bunt, modern, technisiert. Es ist die Heimat der KI, der ersten selbständig sprechenden Roboter, der knalligen Neonwerbungen und glänzenden Glasfassaden. Aber es gibt auch ein anderes Japan: dasjenige der Kalligraphie, der im Alltag getragenen Kimonos, der Maikos, der Hausschreine und des Noshibukuro. Handwerk und Kunsthandwerk in Japan sind Ausdruck dieser beiden Facetten und zeigen, wie sie in Harmonie zu bestehen vermögen.

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Teilen statt besitzen – die ethisch-soziologischen Gefahren eines zeitgenössischen Modells

Wir lernen es schon als Kind: Teilen ist gut. Es zeugt von Zuneigung, Freundschaft und Liebe, aber auch von erstrebenswerten Charaktereigenschaften wie Großzügigkeit und Selbstlosigkeit. Teilen zeigt, dass wir in der Lage sind, anderen den Vortritt zu lassen. Teilen ist das, was uns zu besseren Menschen macht.

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Ästhetik und die Zukunft der Wirtschaft

Ein grundsätzliches Problem, mit dem Marketing-, PR- und Werbeagenturen seit jeher kämpfen, ist die Vermeidung der Einebnung. In einer globalisierten Wirtschaft aber, in der sich die Angebote weltweit immer mehr angleichen, ist dies ein zunehmend schwieriges Unterfangen, das in den letzten Jahren zu einem Aufblühen unzähliger Strategien geführt hat. Community Building, Blogs, Storytelling, Personal Branding, SEO, USP, Nischenbildung, Zielgruppen gehören zu den heilversprechenden Schlagwörtern, mit denen kundenhungrige Unternehmen zu Wohlstand kommen sollen.

Einen kleinen, genauer gesagt mehrere kleine Schönheitsfehler haben diese Ansätze jedoch.

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